Glossar

Wordfence

Wordfence gehört zu den verbreitetsten Sicherheitslösungen für WordPress: eine Web Application Firewall, ein Datei-Scanner und eine laufend gepflegte Schwachstellendatenbank. Diese Datenbank dient weit über das Plugin hinaus als Referenz.

Was es leistet

Die Firewall filtert bösartige Anfragen, bevor sie WordPress erreichen. Der Scanner vergleicht die Dateien von Kern, Themes und Plugins mit ihren offiziellen Versionen, um Veränderungen zu erkennen. Und die Schwachstellendatenbank erfasst die bekannten Lücken der zehntausenden Plugins aus dem offiziellen Verzeichnis.

Seine strukturelle Grenze

Wordfence läuft innerhalb der Website, die es schützt. Fällt die Website aus, stürzt PHP ab, schaltet der Hoster ab, oder erlangt ein Angreifer genug Rechte, um es zu deaktivieren, hat es keine Möglichkeit mehr, Sie zu benachrichtigen — genau in dem Moment, in dem Sie es bräuchten. Das ist die Grenze jeder internen Lösung.

Intern und extern ergänzen einander

Eine interne Lösung sieht, was im Code passiert, und kann eine Anfrage blockieren. Eine externe Überwachung sieht, was Ihre Besucher tatsächlich bekommen, und arbeitet weiter, wenn die Website nicht mehr antwortet. Die beiden Ansätze ersetzen einander nicht: Sie decken unterschiedliche blinde Flecken ab.

Häufige Fragen

Reicht Wordfence aus, um eine WordPress-Website abzusichern?

Es deckt die Filterung und die Erkennung veränderter Dateien gut ab, kann Sie aber nicht alarmieren, wenn die Website komplett ausgefallen ist, und keine Safe-Browsing-Meldung von außen überwachen.

Sollte man es zusätzlich zu einer externen Überwachung installieren?

Beides ergänzt sich: Die Firewall blockiert am Eingang, die externe Überwachung stellt fest, was Ihre Besucher sehen, und bleibt funktionsfähig, wenn die Website ausfällt.

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