Glossar

PageSpeed

PageSpeed Insights ist das Werkzeug von Google, das die Performance einer Seite mit 0 bis 100 Punkten bewertet. Ein guter Ausgangspunkt für die Diagnose — vorausgesetzt, man weiß, was der Score tatsächlich misst und was nicht.

Zwei Messungen in einem Bericht

Der obere Teil zeigt die Felddaten aus dem CrUX-Datensatz: die Core Web Vitals Ihrer echten Besucher der letzten 28 Tage. Diese Werte zählen für das Ranking. Der untere Teil zeigt das Ergebnis eines simulierten Lighthouse-Tests, aus dem sich der Score von 0 bis 100 ergibt. Beide können deutlich auseinanderfallen.

Warum der Score von Test zu Test schwankt

Lighthouse simuliert einen Aufruf mit einem definierten Gerät und einer definierten Verbindung, zu einem bestimmten Zeitpunkt. Zwei aufeinanderfolgende Durchläufe können sich um zehn Punkte unterscheiden, ohne dass eine einzige Zeile Code geändert wurde. Ein einzelner Score sagt deshalb wenig aus: Aussagekraft hat erst der Trend über mehrere Messungen.

100 Punkte anzustreben lohnt selten

In einem realen Shop würde ein Score von 100 voraussetzen, auf Messwerkzeuge, Bewertungs-Widgets und Marketing-Skripte zu verzichten. Das sinnvolle Ziel ist, die drei Core Web Vitals in den Felddaten zu bestehen — der Rest ist Komfortoptimierung und keine Frage der Sichtbarkeit in der Suche.

Häufige Fragen

Warum fällt mein Score, obwohl sich nichts geändert hat?

Lighthouse reagiert empfindlich auf die Ausführungsbedingungen. Eine Abweichung von einigen Punkten zwischen zwei Tests ist normal; aussagekräftig ist nur ein Trend über mehrere Messungen.

Welchen Score sollte man anstreben?

Statt auf den Score zu schauen, sollten die drei Core Web Vitals in den Felddaten bestanden werden. Das ist es, was Google zum Ranking heranzieht — und was Ihre Besucher tatsächlich spüren.

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