Glossar

CLS (Cumulative Layout Shift)

Der CLS (Cumulative Layout Shift) beziffert unerwartete Verschiebungen von Elementen während des Seitenaufbaus. Er ist die Kennzahl für den Button, der genau in dem Moment wegrutscht, in dem man ihn anklickt.

So wird er berechnet

Jede Verschiebung wird nach dem betroffenen Anteil der Bildschirmfläche und nach der zurückgelegten Distanz gewichtet. Der CLS summiert diese Verschiebungen über die gesamte Dauer des Besuchs. Google bewertet einen Wert unter 0,1 als gut, bis 0,25 als verbesserungsbedürftig und darüber als schlecht.

Die klassischen Ursachen

Bilder und iframes ohne angegebene Abmessungen, Webfonts, die beim Austausch einen Sprung verursachen, ein nachträglich eingefügtes Consent-Banner, ein per JavaScript geladenes Aktionsbanner, Werbung mit variabler Höhe. Auf Produktseiten ist der erst nach dem ersten Rendern eingefügte Block mit Kundenbewertungen ein häufiger Übeltäter.

Warum das im E-Commerce teuer ist

Ein Layoutsprung im Checkout führt zu Klicks auf das falsche Element — im besten Fall Frust, im schlechtesten ein Abbruch. Es ist die Kennzahl mit der unmittelbarsten geschäftlichen Wirkung, weil sie sich direkt in Fehlbedienungen übersetzt.

Häufige Fragen

Wie lässt sich ein hoher CLS schnell beheben?

Für alle Bilder und iframes width und height angeben, den Platz für dynamisch eingefügte Banner und Widgets reservieren und font-display: optional oder swap mit einer metrisch ähnlichen Ersatzschrift verwenden.

Verschlechtert das Cookie-Banner den CLS?

Ja, wenn es sich in den Textfluss einfügt und Inhalte nach unten schiebt. Ein fixiertes Banner, das über dem Inhalt liegt statt in ihm, erzeugt keine Verschiebung.

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